Guerilla-Flexibilität: Was passiert, wenn hoher Bedarf an Flexibilität auf starre Arbeitszeitvereinbarungen trifft?

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04.05.17

SSZ Beratung

Der Preis nicht-flexibler Arbeitszeiten

In den meisten Unternehmen steigt der Bedarf an flexiblen Reaktionsmöglichkeiten auf unterschiedliche Auslastungssituationen kontinuierlich an. Die Losgrößen in vielen produzierenden Unternehmen gehen zurück, weil die Kunden ein immer individuelleres Produktsortiment fordern. Eine Produktion auf Lager ist damit, insbesondere angesichts eines anhaltenden Kostendrucks, kaum noch möglich. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an eine kurze Lieferzeit, so dass Reaktionen an das Bestellverhalten der Kunden sehr kurzfristig erfolgen müssen. Kundenservice und Kundenzufriedenheit werden immer wichtiger, auch dies erzwingt eine Anpassung in kurzer Frist an zum Teil sehr volatiles Kundenverhalten. All das zwingt die Unternehmen zu hoher Flexibilität und erzeugt damit einen Druck auf flexible Einsatzzeiten der Mitarbeiter. Und dies quer durch alle Branchen: Produzierende Unternehmen sind hiervon genauso betroffen wie Logistik oder Handel. Sehr viele Unternehmen haben aber in der Vergangenheit eine weitergehende Flexibilisierung der Arbeitszeiten gescheut wie der Teufel das Weihwasser. Man weiß, dass Änderungen der Arbeitszeitregelungen bei Mitarbeitern nicht beliebt sind und damit auch nicht bei den Betriebsräten, ohne die das Thema aber nicht geregelt werden kann. So ist man also trotz gestiegener Anforderungen an einen flexiblen Mitarbeitereinsatz bei alten, oft sehr starren Regelungen der Arbeitszeiten, insbesondere der Schichtmodelle, geblieben. Was passiert nun aber, wenn hoher äußerer Druck auf eine flexible Anpassung der Produktionskapazitäten (in der Industrie), der Warenumschlags-Kapazitäten (in der Logistik) oder der verfügbaren Mitarbeiterstunden im Handel auf starre Arbeitszeitregelungen trifft? Fordern Sie hier diesen Newsletter über unser Kontaktformular an.

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