Auch Schichtpläne können flexibel und ergonomisch günstig sein.

Effiziente und gesundheitverträglich Schichtpläne

Unsere Methodik der Schichtplangestaltung schafft effiziente und gesundheitsverträgliche Pläne auch unter den realen Herausforderungen heutiger Schichtbetriebe.

Die heute anzutreffenden Schichtpläne funktionieren meist nur auf Basis unrealistischer Annahmen wie ein stets gleichbleibender Besetzungsbedarf oder geringe und gleichbleibende Abwesenheitsquoten. In der Realität gibt es große Schwankungen der tatsächlichen Schichtbesetzungen, die nur zufällig mit dem Besetzungsbedarf übereinstimmen. Zahlreiche kurzfristige Umplanungen aufgrund von Urlaub oder Krankheit führen dazu, dass die Ergonomie der Pläne zerstört wird und für die Mitarbeiter die arbeitsfreien Tage kaum noch verlässlich sind. Am Ende leidet die Wirtschaftlichkeit des Personaleinsatzes genauso unter Ineffizienzen der Schichtplanung wie die Gesundheit der Mitarbeiter.

Unsere Methodik der Schichtplangestaltung setzt an den entscheidenden Hebeln der Schichtplangestaltung an und optimiert gleichzeitig die Effizienz wie auch die Gesundheitsverträglichkeit der Pläne.Schichtplangestaltung, Schichtplanoptimierung

Individuelle Schichtpläne für Ihr Unternehmen

Mit unserem Vorgehensmodell zur Schichtplanung entwickeln wir die für Ihr Unternehmen und Mitarbeiter exakt passenden Schichtpläne

SSZ Vorgehensmodell zur Schichtplanentwicklung und Einführung

Schichtpläne können flexibel sein

Auch Schichtpläne können flexibel sein

Schichtpläne für einen stets gleichbleibenden Besetzungsbedarf sind relativ einfach zu erstellen, sie entsprechen jedoch in den seltensten Fällen den tatsächlichen Anforderungen. Saisonale Auslastungsunterschiede in einem Produktionsbetrieb, hohe Volatilität des Kundenverhaltens in der Logistik, unterschiedliche Betreuungsbedarfe im Gesundheitswesen: In der Realität finden sich in fast jedem Schichtbetrieb Zeiträume mit unterschiedlichem Besetzungsbedarf. Unsere Methodik der Schichtplanung führt zu effizienten und gesundheitsverträglichen Schichtplänen auch unter solch realen und erschwerten Rahmenbedingungen. Sie beginnt bei der Klärung des Bedarfsverlaufs, ermöglicht eine dem Bedarf entsprechende Berechnung von Schichtzeiten und Besetzungsstärken sowie die flexible Vertretung von Abwesenheiten und endet mit einem Controlling-Prozess, der eine regelmäßige Überprüfung und Verbesserung der Planungsqualität sichert.

Wesentliche Elemente einer solchen flexiblen Schichtplanung sind flexible Schichten oder auch Reserveschichten sowie das Prinzip der Gruppenkombination. Lassen auch Sie sich von der Wirksamkeit moderner Konzepte der Schichtplanung überzeugen: Nennen Sie uns Ihre Herausforderungen, wir finden die Lösung!

 

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Schichtpläne am Bedarf ausrichten

Auch Schichtpläne müssen am Bedarf ausgerichtet werden

Nur ein bedarfsgerechter Schichtplan ist ein guter Schichtplan. Klingt selbstverständlich, ist es in der Realität der heute vorzufindenden Schichtpläne aber überhaupt nicht. Um zu einem bedarfsgerechten Schichtplan zu kommen, muss eine Reihe von Fragen beantwortet werden:

  • Wie sieht der Bedarf aus? Ist die benötigte Besetzungsstärke zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Betriebszeit gleich? Wie kann der Bedarf aus dem Produktionsplan oder dem Auftragsvorrat abgeleitet werden?
  • Mit welchen Schichtzeiten kann der Bedarf am besten abgedeckt werden? Häufiger als man meint sind es nicht (nur) die klassischen Früh-, Spät- und Nachtschichten, die zum besten Ergebnis führen.
  • Welche Schichtrotationen führen zu den gewünschten Schichtbesetzungen, sind gleichzeitig ergonomisch und mit den Erwartungen der Mitarbeiter vereinbar?
  • Wie können die Schichtbesetzungen auch bei Abwesenheit von Mitarbeitern aufgrund von Urlaub, Krankheit etc. aufrecht erhalten werden, ohne dass jedes mal der Schichtplan komplett umgebaut werden muss)
  • Brauchen wir saisonal unterschiedliche Schichtpläne, um den saisonal schwankenden Personalbedarf decken zu können?

Die Berater von SSZ führen Sie durch diese Fragen, zu den für Sie passenden Antworten und damit zum bedarfsgerechten Schichtplan.

 

Schichtpläne müssen ergonomisch sein

Schichtpläne müssen ergonomisch sein

Das Arbeitszeitgesetz verpflichtet den Arbeitgeber zur Berücksichtigung der aktuellen arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse für eine gesundheitsverträgliche Gestaltung der Schichtpläne. Dazu gehört die Vermeidung zu langer Schichtfolgen und vieler Nachtschichten in Folge, die kurze Vorwärtsrotation, ausreichende Ruhephasen nach jeder Schicht und nach einem Schichtblock sowie vieles mehr.

Ergonomie und Wirtschaftlichkeit eines Schichtplans sind Zielkriterien, die in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen. Eine Optimierung zulasten der Ergonomie wäre aber nicht nur gesetzlich unzulässig, sie wäre auch wirtschaftlich kurzsichtig, weil die vermeidbare Gesundheitsbelastung der Mitarbeiter langfristig auch zum Kostenfaktor wird. Es geht also darum, einen guten Kompromiss zwischen Ergonomie und betrieblichen Besetzungsanforderungen herzustellen. SSZ verfügt über die Erfahrung und die Werkzeuge, um die bestmöglichen Kompromisse zu finden.

Entlastung älterer Mitarbeiter

Entlastung älterer Mitarbeiter in Schichtplänen ist dringend erforderlich und möglich

Der demografische Wandel und der Wegfall der flächendeckenden Frühverrentungsprogramme führen zu immer höheren Anteilen älterer Mitarbeiter in den Belegschaften, auch und gerade in den Schichtbetrieben. Waren Mitarbeiter über 55 Jahren in der Vergangenheit in Schichtbetrieben absolute Exoten, so werden sie in naher Zukunft häufig 30 bis 40% der Belegschaften ausmachen. Werden alle diese Mitarbeiter ohne gesundheitliche Beeinträchtigung die Belastungen eines (z.B. vollkontinuierlichen) Schichtbetriebs in Vollzeitbeschäftigung bis zum Renteneintrittsalter von 67 Jahren tragen können? Oder wird die Mehrheit dieser Mitarbeiter sich einen vorzeitigen Renteneintritt leisten können? Man braucht kein Prophet zu sein, um beide Fragen mit „nein“ beantworten zu können.

Praktisch alle Schichtbetriebe sind daher gezwungen, sich mit der Frage einer altersgerechten Schichtplanung auseinanderzusetzen. Einige Tarifverträge (z.B. Chemie, Papierindustrie) erzwingen dies heute bereits, indem sie eine Arbeitszeitverkürzung für ältere Mitarbeiter vorschreiben. Ob gezwungen oder aus eigener Einsicht: Es geht kaum ein Weg daran vorbei, dass in Schichtsystemen älteren Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden muss, ihre Arbeitszeiten zu reduzieren, damit sie die Belastungen der Schichtarbeit besser und bis zum Renteneintrittsalter tragen können.

Die Folge davon sind zusätzliche schichtfreie Tage der älteren Mitarbeiter  – unabhängig davon, ob es dafür einen finanziellen Ausgleich durch den Arbeitgeber gibt oder ob die Differenz zum Vollzeitentgelt (ganz oder tageweise) über ein Zeitwertkonto kompensiert wird. Das Problem dabei: Die meisten Schichtpläne scheitern schon daran, mit den „normalen“ Abwesenheitsquoten aufgrund von Urlaub und Krankheit die gewünschten Schichtbesetzungen zuverlässig aufrecht zu erhalten. Mit zusätzlichen schichtfreien Tagen würden sie endgültig zusammenbrechen.

Wir kennen die Lösung: Mit flexiblen Reserveschichten und dem Prinzip der Gruppenkombinationen lassen sich Schichtpläne konstruieren, die diesen Herausforderungen gewachsen sind und den Mitarbeitern trotz der notwendigen Flexibilität Sicherheit über ihre arbeitsfreien Tage geben. Ein systematischer Schichttausch zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern kann in dazu geeignet konstruierten Plänen ebenfalls zur Entlastung der Älteren beitragen.

Sprechen Sie uns an! Wir finden auch für Ihren Besetzungsbedarf den richtigen Schichtplan, der eine systematische Entlastung älterer Beschäftigter ermöglicht und damit massiven Produktivitätseinbußen sowie steigenden Krankheits- oder Vorruhestandskosten vorbeugt.