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NTV-Interview von unserem Partner Guido Zander zur Forderung der IG Metall in Bezug auf die 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich

Hier die Einordnung zur IG-Metall-Forderung nach der 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich und 8,5% mehr Lohn in einem Interview von Guido Zander mit ntv.

­čôŹIch bin nicht gegen eine Vier-Tage-Woche, als eine M├Âglichkeit von vielen kann das eine gute Sache sein. Der Punkt ist aber, um die umzusetzen – mit vollem Lohnausgleich und weitestgehend verlustfrei – sind bestimmte Voraussetzungen notwendig und die sind in den einzelnen Betrieben und Branchen sehr unterschiedlich gegeben.
­čôŹDie Vier-Tage-Woche ist ein sehr starres Modell. Flexible Modelle, vielleicht auch mit einer Reduktion von Arbeitszeit, w├╝rden viele Unternehmen eher weiterbringen.
­čôŹWas ich genauso problematisch finde, ist, wenn sich Leute wie H├╝ther hinstellen und sagen, wir m├╝ssen alle wieder 42 Stunden die Woche arbeiten. In Schichtbetrieben f├╝hren 42 Stunden definitiv zu einer deutlich h├Âheren Krankenquote. Das hei├čt, die zwei Stunden mehr w├╝rden schnell wieder aufgefressen werden.
­čôŹVolkswirtschaftlich gesehen glaube ich, dass die Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich den Fachkr├Ąftemangel eher verschlimmern w├╝rde, wenn der Kapazit├Ątsverlust nicht durch gestiegene Produktivit├Ąt ausgeglichen werden kann.
­čôŹBetrieblich gesehen wird ein Einzelunternehmen nat├╝rlich im Recruiting einen Vorteil gegen├╝ber Unternehmen mit einer F├╝nf-Tage-Woche haben. Wenn 40 Stunden auf vier Tage statt auf f├╝nf verteilt werden, stellt sich in vielen Berufen … aber auch die Frage, ob das noch attraktiv ist.

Her der Link zum vollst├Ąndigen Interview.